Weitere Informationen zum Bochum-Fonds







Vor der Antragstellung

Was wird durch den Bochum-Fonds gefördert?

Finanziell unterstützt werden konkrete Projektideen, die in Bochum umgesetzt werden und das Zusammenleben sowie das bürgerschaftliche Engagement in Bochum stärken: vom Material für ein Streetart-Projekt über die Raumkosten für den Stadtteiltreff bis hin zum inklusiven Kunstprojekt.

Wichtig ist nur, dass dein Projekt mindestens eins der folgenden Ziele verfolgt:
• Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
• Stärkung der Selbstorganisation der Akteure
• Intensivierung der Vernetzung von Akteuren und Gruppen
• Herbeiführung und Stärkung von Kooperationen
• Intensivierung des Zusammenlebens in Bochum
• Entwicklung eines Stadtteils
• Unterstützung von Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit

Es können Anträge zu neuen oder bestehenden Projekten eingereicht werden, die mithilfe des Bochum-Fonds optimiert bzw. erweitert werden. Auch stadtteil-übergreifende Ideen sind willkommen.

Nicht förderfähig sind: Kommerzielle oder rentierliche Projekte, Kosten des laufenden Betriebes einer Organisation und Projekte, die bereits Zuwendungen aus Haushaltsmitteln der Stadt Bochum erhalten.

Beispiele für förderfähige Projekte:

• Nachbarschaftsgarten fürs Quartier
• Künstlerische Gestaltung des öffentlichen Raumes
• Info-Tafel
• Stadtteilküche
• Bücherschrank
• Themencafé
• Integratives Kunstprojekt
• ....

Wer kann eine Idee einreichen?

Grundsätzlich kann fast jeder eine Projektidee einreichen. Teilnehmen können u. a. Privatpersonen, Stadtteilgruppen, Initiativen, gemeinnützige Organisationen und Vereine. Es ist generell möglich, sich alleine oder zu mehreren zu bewerben.
Wichtig: die Antragsteller*innen müssen volljährig und geschäftsfähig sein.

Ausgeschlossen sind öffentliche Institutionen, politische Parteien und ihre Untergruppierungen.

Gibt es Fristen?

Nein, Anträge können jederzeit eingereicht werden. Wichtig ist nur: Projektideen müssen vor Projektbeginn eingereicht und genehmigt werden!







Die Einreichung der Idee

Ich habe noch nie einen Antrag gestellt. Bekomme ich Hilfe?

Na klar, melde dich bei uns. Wir unterstützen dich und dein Projekt von der Idee bis zur Umsetzung und stehen dir mit Rat und Tat zur Seite. Schreib uns gerne eine Mail an info@bochum-fonds.de. Mehr Lust auf Telefonieren? Dann ruf uns unter der Nummer 0234 9049652 an!

Wie kann ich eine Idee einreichen?

Du kannst deine Idee unter diesem Link online eintragen oder dir hier eine PDF-Datei zum Ausfüllen herunterladen. Gerne kannst du auch per Mail an info@bochum-fonds.de einen Beratungstermin vereinbaren und mit uns gemeinsam deine Projektidee entwickeln .

Was passiert mit meiner Idee, nachdem ich sie eingereicht habe?

Als Erstes erhältst du eine Mail von uns, die bestätigt, dass deine Idee bei uns eingegangen ist. Außerdem melden wir uns, falls wir nicht alle notwendigen Informationen von dir erhalten haben oder etwas unklar ist. Danach prüfen wir innerhalb von vier Wochen deine Idee hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Förderfähigkeit, der Übereinstimmung mit den aufgestellten Zielen und ihrer Machbarkeit. Anschließend hörst du von uns!

Was ist der Unterschied zwischen Klein- und Großprojekten?

Wir unterscheiden zwischen Klein- und Großprojekten, um für kleinere Maßnahmen eine kurzfristige und schnelle Realisierung zu ermöglichen. Die Differenzierung zwischen Klein- und Großprojekten erfolgt anhand der Höhe der Förderung:

Kleinprojekte: max. 7.500 Euro Förderhöhe
Großprojekte: 7.501 bis zu 25.000 Euro

Die Einreichung der Idee läuft bei Klein- und Großprojekten identisch ab. Wir prüfen die eingegangenen Projektanträge i. d. R. innerhalb von vier Wochen hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Förderfähigkeit, der Übereinstimmung mit den aufgestellten Zielen und ihrer Machbarkeit. Bei Kleinprojekten geben wir dir also nach ca. vier Wochen eine Rückmeldung, ob deine Idee gefördert wird oder nicht. Für die Beurteilung der Großprojekte gibt es ein Entscheidungsgremium, das sich aus politischen Vertretern zusammensetzt und in regelmäßigen Abständen dreimal im Jahr tagt. Aufgrund dessen brauchst du bei Großprojekten etwas mehr Vorlauf, bevor du mit der Umsetzung deiner Idee starten kannst.

Was hat es mit dem Eigenanteil in Höhe von 20 % auf sich? Muss ich Eigenmittel vorweisen können?

Nein, für eine Förderung durch den Bochum-Fonds musst du keine Eigenmittel aufbringen, denn du kannst auch Sach- und Arbeitsleistungen in dein Projekt einbringen. Dies kann etwa in Form von eigenen Arbeitsstunden in Höhe von 10 Euro pro Stunde (z. B. Aufbau von Mobiliar, Abstimmungstreffen). Unter Sachleistungen lassen sich u. a. dieBereitstellung von Arbeitsmaterialien, Gerätschaften und Räumlichkeiten Dritter oder sonstigen vergleichbare Leistungen verstehen.

Falls du und deine Mitstreiter den Eigenanteil durch Arbeitsleistungen erbringt, fülle bitte unseren Vordruck „Nachweis Arbeitsleistungen“ aus. Eingereicht werden sollte ein Stundennachweis mit den Namen der Personen, den erbrachten Arbeitsstunden und einer kurzen Leistungsbeschreibung (z. B. Aufräumen des Veranstaltungsortes, Verteilen von Plakaten, Pressegespräch).

Welche Kosten sind förderfähig?

Grundsätzlich gilt, dass alle Kosten im Zusammenhang mit deinem Projekt stehen müssen. Dies muss für uns erkennbar und nachvollziehbar sein. Außerdem dürfen Projekte nur gefördert werden, wenn sie den Grundsätzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit entsprechen. Förderfähig sind nur die Kosten, die du getätigt hast, nachdem wir die privatrechtliche Vereinbarung geschlossen haben.

Förderfähig sind u. a.:

• Sach- und Materialkosten für die Umsetzung des Projektes (z. B. Projekt- und Verbrauchsmaterial, Gestaltungs- und Transportkosten, Fachleistungen Dritter, Raummieten, Nebenkosten, Öffentlichkeitsarbeit, …)
• Investitionskosten
• Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, die einen Projektbezug aufweisen
• Aufwandsentschädigungen
• Fort- und Weiterbildungskosten, wenn sie für die Realisierung des Projektes notwendig sind und dem Stadtteil zugutekommen
• Bewirtungskosten in einem einfachen Rahmen bis zu einer maximalen Höhe von 5 % der förderfähigen Gesamtkosten. Die Bewirtung muss zusätzlich im Zusammenhang mit dem Einsatz der engagierten Akteure stattfinden, die aktiv an der Realisierung des Projektes arbeiten (Pfand, alkoholhaltige Getränke und Catering für Gäste einer Veranstaltung sind nicht förderfähig).

Wie muss mein Kosten- und Finanzierungsplan aussehen?

Wir stellen auf unserer Webseite ein Muster eines Kosten- und Finanzierungsplans zur Verfügung. Du kannst das Muster verwenden, musst es aber nicht. Grundsätzlich sollten einzelne Positionen und ihre Kosten erkennbar und nachvollziehbar sein (z. B. Kauf von Schaukästen, Drucken von Plakaten, Aufwandsentschädigung für Sänger).







Der Projektbeginn

Wann kann ich mit der Umsetzung meiner Idee starten?

Du darfst erst mit deinem Projekt anfangen und Geld ausgeben, wenn du die privatrechtliche Vereinbarung erhalten, unterschrieben und an uns zurückgeschickt hast.

Was ist beim Einkauf oder der Beauftragung zu beachten?

Bitte hebe alle Rechnungen, Quittungen und Kassenbons auf. Diese benötigst du für den Verwendungsnachweis. Es gibt Kosten, die wir nicht erstatten können. Falls du dir unsicher bist, frag bitte bei uns nach.

Bitte beachte: für alle Beschaffungen über 1.000 Euro müssen drei Angebote eingeholt werden. Alle Angebote und Entscheidungen müssen dokumentiert werden und nachvollziehbar sein.

Wie viel Zeit habe ich, um das Projekt umzusetzen?

Sobald die privatrechtliche Vereinbarung unterschrieben ist, hast du ein Jahr Zeit, um dein Projekt zu realisieren. Wir können diesen Zeitraum in begründeten Fällen verlängern. Dies muss aber auf jeden Fall mit uns abgesprochen und schriftlich von uns bestätigt werden.

Was ist bei der Öffentlichkeitsarbeit zu beachten?

Bei Veröffentlichungen zum Projekt (z. B. Pressemitteilung, Plakat, Webseite, …) sind der Satz „Unterstützt durch den Bochum-Fonds“, das Logo des Bochum-Fonds und der Strategiestempel mit anzugeben. Die Logos können hier heruntergeladen werden.







Die Abrechnung

Was mache ich, wenn das Projekt abgeschlossen ist?

Wenn dein Projekt beendet ist, fülle bitte einen Verwendungsnachweis aus. Neben der Auflistung der Einnahmen, Ausgaben und des Eigenanteils ist auch eine Dokumentation Bestandteil des Verwendungsnachweises. Hierzu gehören Fotos, Flyer, Einladungen und Presseberichte.

Wie bekomme ich mein Geld?

Grundsätzlich gilt das Erstattungsprinzip. Das bedeutet: Du gehst in finanzielle Vorleistung und erhältst nach Vorlage der Belege (Verwendungsnachweis) deine Ausgaben erstattet. Da wir wissen, dass die umfassende Vorfinanzierung eine Herausforderung darstellen kann, sind auch Zwischenabrechnungen und Vorauszahlungen in Höhe von max. 50 % der Fördersumme möglich, aber nur nach vorheriger Vereinbarung. Bitte sprecht uns diesbezüglich zu Beginn des Projektes an!

Sobald du den Verwendungsnachweis eingereicht hast, prüfen wir die Nachweise und veranlassen – sofern alles korrekt ist – die Auszahlung der Fördermittel.

Was ist für eine korrekte Abrechnung wichtig?

Für die Abrechnungen ist ein Verwendungsnachweis zu erstellen. Wir stellen dir ein Muster zur Verfügung, welches du gerne verwenden kannst. Die Abrechnung des Projektes muss innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten nach Abschluss des Projektes erfolgen. Solltest du dabei Unterstützung benötigen, helfen wir dir gerne!

Der Verwendungsnachweis muss alle mit dem Zuwendungszweck zusammenhängenden Einnahmen und Ausgaben sowie eine Übersicht über den Eigenanteil in Höhe von 20 % enthalten. Außerdem sind mit dem Nachweis die Belege (Rechnungskopien, Kassenbons und Quittungen) vorzulegen. Achte darauf, dass die Ausgaben auch vorher in deinem Finanzierungsplan vermerkt waren. Bitte fertige zusätzlich eine Kurzdokumentation (max. 1 Seite) zu deinem realisierten Projekt an und schicke uns ein paar Fotos oder Veröffentlichungen.

Du hast noch Fragen?
Dann melde dich gern bei uns!

E-Mail
info@bochum-fonds.de

Telefon
0234 9049652


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